Die Schule ist für die Kinder da – nicht die Kinder für die Schule. Diesem Ansatz aus der inklusiven Bildung geben Erfahrungen aus dem Gemeinsamen Unterricht kontinuierlich Rückenwind und Unterstützung. Eine inklusive Schule will die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Kindern respektieren: Kinder mit und ohne Behinderung, verschiedener Herkunft, verschiedener sozialer Milieus, verschiedenen Geschlechts und verschiedener Religion.
Mit der Umsetzung des inklusiven Konzepts verbindet sich folgerichtig die Frage: Welche Ressourcen sind es, die benötigt werden, um professionelle, inklusiv arbeitende Schulen zu ermöglichen? Und weiter: Was ist zu tun, um eine gute Lehr- und Lernqualität zu erreichen, und wie müssen die bildungspolitischen Rahmenbedingungen aussehen?
Wir laden Sie als Lehrkräfte, Eltern, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik sowie Verantwortliche aus Schulverwaltungen ein, mit uns gemeinsam die Bedeutung von Ressourcen, Rahmenbedingungen und die Fragen einer gelingenden Umsetzung zu diskutieren.
Wie sehen die Prozesse einer Schulentwicklung hin zur inklusiven Schule aus? Wie bringen wir die Unterrichtsentwicklung voran? Welche Unterstützungssysteme sind z. B. für Kinder mit geistiger Behinderung notwendig und was macht ihre Qualität aus? Was verändert sich in der Schule für alle für Kinder, Eltern und pädagogisch Tätige? Was ist die Rolle und Kompetenz der Sonderpädagogik beim Gemeinsamen Unterricht? Was macht inklusiven Unterricht aus und woran erkennt man ihn? Welche Verpflichtungen ergeben sich mit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention für Kommunen und Schulträger? Und schließlich: Was bedeutet der kommunale Index für Inklusion?
In zahlreichen Vorträgen und Arbeitsgruppen erhalten Sie zu diesen und weiteren Themen aktuelle fachliche Informationen, kollegiale Beratung sowie Gelegenheit zum konstruktiven Austausch der Erfahrungen aus der konkreten Schulpraxis. Wir freuen uns auf Sie.